Monday, February 20, 2012

Lazy Sundays

Ich habe beschlossen, dass es nur noch eine vernuenftige Art gibt, Sonntage zu verbringen...ausschlafen (was in meinem Fall unfreiwilligerweise spaetestens 9 Uhr bedeutet), evt. ein bisschen Sport machen gegen das schlechte Gewissen und danach stundenlang brunchen. Denn direkt bei mir um die Ecke gibt es eines der besten Restaurants dafuer, in denen ich je gegessen habe. Nick's on Broadway ist schon seit laengerer Zeit eine Institution in Providence und das mit gutem Recht. Am Wochenende muss man schon mal ca. 1 Stunde auf einen Tisch warten, aber es lohnt sich definitiv!

Um die Wartezeit zu ueberbruecken, kann man an der Bar leckere Cocktails geniessen und schon mal bei anderen auf die Teller schielen, um zu ueberlegen, was man sich spaeter bestellt. Wir sassen direkt an der Theke, von wo aus man dem Besitzer und seinem Team beim Kochen zusehen konnte. Ein Gericht sah besser aus als das andere, also haben wir beschlossen, uns mehrere Sachen zu teilen. Zuerst gab es Eggs Benedict auf Buttermilk Biscuits und Spinat mit hausgemachten Roestkartoffeln. Dazu kann man Schinken oder andere Beilagen bekommen...ein Gedicht!



Danach gab es einen Muffin, der allerdings gar nicht wie einer aussah. Das macht aber nichts, denn er hat genial geschmeckt!



Und als letzten Gang gab es Buttermilk Pancakes mit Fruechtekompott! Der Teig war ganz leicht und locker und sooo gut! Von denen habe ich leider kein Foto, weil sie rubbel-die-katz aufgegessen waren. Aber ich verspreche sie waren ein Augen- und ein Gaumenschmaus!



Ich habe dazu White Sangria getrunken und war im kulinarischen 7. Himmel! Als Katrin und ich fertig waren, war es 15 Uhr. Wenn man den Rest des Tages mit faulenzen oder draussen in der Sonne verbringt, ist es der perfekte Sonntag. Hm, nur noch 6 Tage bis zum naechsten... :)

Tuesday, February 14, 2012

Happy Valentine's Day

Ich hatte nicht viel zu berichten in letzter Zeit, da ich mal wieder rund um die Uhr mit Abschlussarbeiten und Projekten beschaeftigt bin. Aber ich wollte trotzdem all meinen Freunden, Verwandten und Lesern einen schoenen Valentinstag wuenschen! Ich hoffe ihr habt alle liebe Menschen in eurem Leben, die nicht nur heute, sondern das ganze Jahr ueber fuer euch da sind. Ich bin dankbar fuer meine Lieben daheim, die ich schon in einer Woche wiedersehen werde! Und ich freue mich ganz besonders fuer einen guten Freund von mir, der ausgerechnet heute am Valentinstag zum ersten Mal Papa geworden ist!

Monday, January 30, 2012

I Dream of Dairy

Gestern wurde fuer mich ein kleiner kulinarischer Traum wahr: ich kann wieder Joghurt und Quark essen! Klingt zunaechst unspannend, aber wer in den USA lebt weiss, Quark jibbet hier nisch und Joghurt gibt es vorwiegend nur in der extrem gesuessten Version oder fuer teures Geld zu kaufen. Dazu kommt noch, dass ich seit ein paar Jahren eine Laktoseintoleranz habe und der Sojajoghurt hier ueberhaupt nicht mein Fall ist. In Deutschland gibt es fuer solche Faelle leckeren, laktosefreien Joghurt von Minus-L. Den habe ich dort im Urlaub auch immer gegessen als gaeb's kein Morgen. Aber hier wurde ich dann jedes Mal wieder auf kalten Entzug gesetzt.

Doch das soll sich jetzt aendern! Denn dank Heike und Maik in Kalifornien ,deren Blog mich darauf gebracht hat, gibt es seit gestern eine Joghurtmaschine in meiner Kueche (danke fuer den Tip ihr beiden! :). Keine Ahnung warum ich vorher nie etwas davon gehoert hatte, aber jetzt kann ich dank dieser Maschine und laktosefreier Milch, wieder meinen Joghurt geniessen. Niedlich sieht sie aus...wie ein kleiner Brutkasten.
...und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen!



Mmmh, den gibt's heute abend mit frischen Fruechten! :)

Friday, January 27, 2012

Unser Menü-Tag

Wie ich vorher schon berichtet hatte, leitet unser Kurs dieses Trimester sein eigenes Restaurant und jede Woche ist ein anderes Team dran, die Leitung zu uebernehmen. Letzte Woche war es endlich soweit! Stacy und ich waren dran mit unserem griechischen Menü und gottseidank lief alles absolut reibungslos. Ich hatte die Verantwortung in der Kueche und war den ganzen Tag nervoes wie Rumpelstilzchen. Als Chefkoch musste ich u.a. die Rezepte heraussuchen, umschreiben, Tellerpraesentationen entwerfen, die Master-Einkaufsliste fuer die Lebensmittel erstellen und Produktions-, Zeit- und Reinigungsplaene machen...

Fuer die puenktliche Lieferung der Lebensmittel ist Charlie verantwortlich, ein Mann in blauem Anzug (ungefaehr wie der Bofrost-Mann), der hinten an der Kuechentuer klingelt und graue Kisten hereinschleppt. Leider ist Charlie - trotz nicht unbedingt sehr fortgeschrittenen Alters - etwas vergesslich und so fehlte bisher schon manch wichtige Zutat am Tag X, was uns alle immer etwas nervoes macht. Bei mir hatte er die Shrimps fuer den Appetizer vergessen. %$*@!#)$^! Also habe ich ihn solange belabert bis er wieder in seinen Truck stieg und sie mir besorgt hat. Da kenn ich nix! ;-)

Hier ist also das Resultat unserer harten Arbeit:

Unser Menü


Tuesday, January 17, 2012

How to Piss Off a German

Einer der Vorteile davon, im Ausland zu leben ist, dass man seine eigene Kultur aus einem voellig neuen Blickwinkel betrachten darf. Menschen aus anderen Laendern oder aus der neuen Wahlheimat machen einen auf einmal auf Dinge aufmerksam, die man vorher als selbstverstaendlich angesehen hat. Natuerlich neigt man erstmal dazu, diese Dinge zu verteidigen; schliesslich kennt man sie ja nicht anders. Und niemand laesst sich gerne auf "Beer, Bratwurst and Hitler" reduzieren...Aber es gibt auch andere Dinge, die man tatsaechlich als typisch Deutsch bezeichnen kann. Das sind die alltaeglichen Eigenschaften, die uns selbst schon gar nicht mehr auffallen, die auf andere total irrsinnig wirken, die uns aber - wie ich finde - auch irgendwie sympathisch machen. :-)

Dieser Artikel stammt von einem Briten, der in Berlin lebt. Eine Art Anleitung, wie man als Auslaender Deutsche ganz schnell zur Weissglut treiben kann...und dafuer muss man noch nicht mal den 2. Weltkrieg erwaehnen. :-) Am meisten musste ich ueber den Absatz mit dem "weissen Spargel a.k.a. Koenigsgemuese" und ueber "Dinner for One" lachen. Es ist einfach wahr! Das mit Dinner for One hat sich gerade wieder an Sylvester bestaetigt, als wir Deutschen die anwesenden Amerikaner ueber diese "Tradition" aufklaeren wollten und sie uns nur voellig verstaendnislos anschauten. Aber lest selbst...

How to Piss Off a German

Monday, January 16, 2012

Chantalismus - Es hat einen Namen...

Fundstueck der Woche ist dieser Blog ueber abartige Kindernamen, den ich heute auf Facebook gesehen habe. Manche Menschen sollten sich einfach nicht fortpflanzen... Schade, dass ich hier drueben nie solche Autoaufkleber sehe. Das hat mir schon so manch langweilige Wartezeit an roten Ampeln versuesst in Deutschland. >:-D

Enjoy! :) Chantalismus

Sunday, January 15, 2012

My 29th Birthday

Dieses Jahr habe ich gleich 2 Geburtstagskuchen (den Rainbow Cake hat die liebe und talentierte Jeannette gebacken! Sooo lecker!) und 2x mal ein Staendchen im Restaurant gesungen bekommen! What more can a girl ask for? :) Freitags waren wir bei PF Chang's und am Samstag habe ich mich nach langer langer Zeit mal wieder mit den Germans in Massachusetts getroffen. Es war richtig schoen und ich bin froh, dort immer noch so lieb aufgenommen zu werden, obwohl ich ja jetzt offiziell Rhode Islander bin. ;-)
Hier eine kleine Collage von meinem Geburtstag...der Schal ist von einer Freundin aus China und die schoenen Kerzen hat Barbara selbstgemacht. Bitte besucht ihre Seite auf Facebook (Raventree Studio)! Sie stellt noch ganz viele andere tolle Sachen her! Hier ist der Link zu ihrem Blog: Raventree Studio

Es hat also begonnen, mein letztes Jahr in den 20ern oder wie die Amerikaner sagen wuerden: "Honey, you're pushing 30 now!" :)